Futteranbau

Im Kreislauf wirtschaften - ohne Gentechnik

Kreislaufwirtschaft ist das Grundprinzip des organisch biologischen Landbaus. Der Verzicht auf chemisch-synthetische Stickstoff-Düngemittel. Pestizide, Hormone und die Rückführung der Nährstoffe in Form von Mist und Jauche machen ihn weitgehend unabhängig von begrenzt vorhandenen Rohstoffen. Dieses Wirtschaften im Kreislauf macht den Biolandbau zur wichtigsten Methode, die Menschheit auch in Zukunft nachhaltig zu ernähren.

Unsere wichtigsten "Nutztiere" sind die Milliarden von Bodenorganismen. Wir fördern sie z.B. durch eine vielfältige Fruchtfolge, Zwischenfruchtanbau und die Kreislaufwirtschaft. Unsere Böden sind dank des hohen Humusgehaltes in der Lage mehr CO2 als konventionell intensiv bewirtschaftete Böden zu speichern.

Unsere vielfältige Fruchtfolge besteht aus Kleegras, Weizen, Sommergerste, Legominosen (Ackerbohnen und Erbsen) und Triticale. Die Leguminosen sammeln mit Hilfe von Bakterien den Stickstoff aus der Luft. Sie sind unsere heimische Alternative zur konventionell üblichen gentechnisch veränderten Sojabohne aus Übersee.

Auf einigen Flächen haben wir Blühstreifen für Insekten, Bienen, und Wildtiere angelegt und fördern damit die biologische Vielfalt.